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Dies ist eine kleine Sammlung von Texten, die meine eigene spirituelle Suche
 und "Reise" begleitet haben und weiter begleiten


Maria-Anne Gallen




Achtsamkeit

ist das Wunder,
 das auf einen Schlag unseren zerstreuten Geist zurückrufen kann,
 ihn wieder ein Ganzes werden lässt,
so dass wir jede kostbare Minute unseres Lebens
 wirklich leben.

Thich Nhat Hanh


Religöses Leben

Ein religiöses Leben zu führen bedeutet, 

eine aufrechte Haltung zu bewahren, 

selbst dann, wenn keiner zuschaut. 

Kodo Sawaki


Das Gasthaus

Das menschliche Sein ist ein Gasthaus.
Jeden Morgen ein neuer Gast.

Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit,
ein kurzer Moment der Achtsamkeit kommt
als ein unerwarteter Besucher.

Heiße sie alle willkommen und bewirte sie!
Selbst wenn sie eine Schar von Sorgen sind,
die mit Gewalt aus deinem Haus
die Möbel fegt,
auch dann, behandle jeden Gast würdig.
Es mag sein, dass er dich ausräumt
für ganz neue Wonnen.

Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit –
begegne ihnen lächelnd an der Tür
und lade sie ein.

Sei dankbar für jeden, wer es auch sei,
denn ein jeder ist geschickt
als ein Führer aus einer anderen Welt.

Rumi



Ein Herz voll echter Fülle ist bereits ganz.

Es umarmt die Welt mit all ihrer Freude und Angst,

mit Gewinn und Verlust,
Edelmut und Selbstsucht.

Es umarmt sogar den Tod.

 
Jack Kornfield (aus "das weise Herz")




Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi



Befreiende Unvollkommenheit

Befreiend die Grundhaltung
scheitern zu dürfen
unvollkommen zu bleiben
als hohes Ideal der Menschwerdung

All mein Sein und Wirken
bleibt zum Glück immer Stückwerk
auch wenn ich mein Bestes gegeben habe
bleibe ich mir und anderen etwas schuldig

Erlösend die Einsicht
an Brüchen wachsen zu können
aus Fehlern lernen zu dürfen
als Weg der Toleranz

Echte Beziehungsfähigkeit
ist ohne Konflikte ungesund
wachsende Lebendigkeit
braucht leidenschaftliche Auseinandersetzungen
Bewegend die Zusage
niemals perfekt sein zu müssen
stets reifen zu können
als Versöhnung mit dem Leben.

Pierre Stutz




Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige.
Immer ist der wichtigste Mensch der,
der dir gerade gegenüber steht.
Immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

Meister Eckhart  



Man muss dahin kommen,
dass man sich in allen Dingen lassen kann
und stets denken,
dass ein anderer mehr recht habe als man selbst,
und nicht streiten und zanken, sondern lernen,
sich selbst zu lassen, und stille sein und gütig,
woher der Wind auch weht.


Johannes Tauler (1300 - 1361)  



Wunder
Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts
 im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.

Henry David Thoreau  



Freundschaft in Freiheit
nichts, was bindet...
nichts, was haben will...
nichts, was festhalten will...

sein eigenes SEIN im anderen erkennen
sich im Raum der universellen LIEBE vereint wissen
UNMITTELBARKEIT im Augenblick

Die Augenblicke kommen und gehen, wie der Himmel sie schickt.
Begegnung wird nicht gesucht, sondern sie findet uns.
GefährtInnen sein, auf dem pulsierenden Weg des Lebens.

Maria-Anne Gallen 



FRIEDEN erfordert, unsere Illusionen
von Kontrolle aufzugeben.
Wir können andere lieben und für sie sorgen.
Aber wir können unsere Kinder,
Geliebten, Familienangehörigen oder
Freunde nicht besitzen.
Wir können ihnen beistehen, für sie beten
und ihnen Gutes wünschen.
Doch am Ende hängt ihr Glück und ihr Leid
von ihren Gedanken und Handlungen ab,
nicht von unseren Wünschen.

Jack Kornfield 
(aus "The Art of Forgiveness, Lovingkindness and Peace") 



In letzter Konsequenz

Menschen sind oft unvernünftig, unlogisch und ichbezogen.
Vergeben Sie Ihnen trotzdem.

Wenn Sie freundlich sind, kann es sein,
dass andere Ihnen eigennützige Motive und Hintergedanken vorwerfen.

Seien Sie trotzdem freundlich.

Wenn Sie erfolgreich sind, gewinnen Sie vielleicht ein paar falsche Freunde und ein paar echte Feinde.
Seien Sie trotzdem erfolgreich.

Wenn Sie ehrlich und offen sind,
kann es sein, dass man Sie übers Ohr haut.

Seien Sie trotzdem ehrlich und offen.

Was Sie jahrelang aufgebaut haben,
kann ein anderer über Nacht zerstören.

Bauen Sie es trotzdem auf.

Wenn Sie gelassen und glücklich sind,
kann es sein, dass andere eifersüchtig sind.

Seien Sie trotzdem glücklich.

Das Gute, das Sie heute tun,
werden die Leute morgen oft vergessen haben.

Tun Sie trotzdem Gutes.

Geben Sie der Welt das Beste, das Sie haben,
auch wenn es nie genug sein wird.
Geben Sie der Welt trotzdem Ihr Bestes.

Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen Ihnen und Gott;
sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen Ihnen und den anderen.

Mutter Teresa 
(gefunden in: Zeitschrift für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie 1/2004 



Lauf’ nicht, geh langsam …

Lauf' nicht, geh langsam:
Du musst nur auf dich zugehn'!
Geh' langsam, lauf' nicht,
denn das Kind deines Ich, das ewig neugeborene
kann dir nicht folgen.

Jiménez 



Wenn der Mensch in der Übung der inneren Einkehr steht,
hat das menschliche Ich für sich selber nichts.
 

Das Ich hätte gerne etwas
Und es wüsste gerne etwas
Und es wollte gerne etwas.

Bis dieses dreifache Etwas in ihm stirbt,
kommt es den Menschen gar sauer an.
Das geht nicht an einem Tag
Und auch nicht in kurzer Zeit.
Man muss dabei aushalten,
dann wird es zuletzt leicht und lustvoll.
Johannes Tauler 



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